Erschöpft.

Ich bin erschöpft.

Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass es in diesem Ausmaß passiert. Das hat mich überrascht – und doch ist es gut so.

Es ist gut, dass ich erschöpft bin? Ja, im Prinzip schon. Woher soll ich denn sonst wissen, dass ich etwas ändern muss. Mehr auf mein Inneres hören muss, mehr auf mich achten muss.

Dass ich täglich etwa 12km mit dem Rad fahre, hilft dabei tatsächlich schon. Auch, wenn es teilweise sehr erschöpfend ist, weil ich einfach mit meinen Kräften nicht gut gehaushaltet habe. Genau das zeigt es mir – und das ist sehr gut!

Hauptsächlich habe ich es über Gespräche gefühlt. Wahrscheinlich hätte es sonst einfach länger gedauert, ehe ich es bemerkt hätte. Für mich wurde dadurch einmal mehr verdeutlicht, wie wichtig Gespräche sind. Auf unangenehme Fragen eine Antwort finden, nicht flüchten.

Die blöde Theorie-Phase hat Kraft gekostet. Jede Minute ohne richtige Beschäftigung hat Kraft gekostet. Jeder Sonntag war furchtbar anstrengend. Keine Ausflüge. Kein durch die Natur streifen. Kein Necken. Kaum Lachen. Viel Einsamkeit.

Ich bin erschöpft. Weiß aber, dass ich es bin und merke an diversen Punkten, wo ich angreifen kann.

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