Dieser Herr. Ein dritter Teil.

Dieser Herr. Ein erster Teil. | Dieser Herr. Ein zweiter Teil.

Wir fuhren also gen Süden. Ich achtete nicht besonders auf die Schilder, daher konnte ich nicht einschätzen wo wir uns befanden. Ich musste daran denken, wie verrückt dieser Tag verlaufen ist. Nachdem ich aufgestanden war, hatte ich überlegt wie ich Joe, dessen Namen ich mittlerweile kennengelernt hatte, eine Absage erteilen konnte. Und jetzt saß ich auf der Autobahn in Richtung Süden.

Mit den Worten „Wir machen hier eine kleine Rast“ riss mich Joe aus meinen Gedanken. „Äh, ja, okay…“ – „Keine Sorge, Mike, Du wirst bald alles verstehen. Das verspreche ich Dir!“

Mit diesen Worten ließ mich Joe auf dem Beifahrersitz zurück während er sich von der Ladefläche sein Zelt nahm und begann, seine Unterkunft für diese Nacht aufzubauen. „Hey, Mike, auf der Ladefläche ist noch ein Zelt und ein Schlafsack. Die habe ich für Dich gekauft. Du solltest langsam anfangen, Dein Zelt aufzubauen. Es wird bald dunkel. Oder möchtest Du etwa im Pickup schlafen?“

Erst jetzt wurde mir bewusst, dass wir an einem Campingplatz angehalten hatten. Ich schaute mich um und sah einen großräumigen Platz, auf dem sich einige Zelte befanden, jedoch sah ich keine Menschen. Etwas verwundert baute ich mein Zelt auf. Endlich geschafft, verabschiedete sich Joe zur Nachtruhe. Er gab mir einen Hinweis, dass in etwa 500m ein Strand sei. Da die Sonne noch nicht untergegangen war und dies wohl auch noch etwa eineinhalb Stunden auf sich warten lassen würde, schnappte ich mir ein Handtuch und ging zum Strand. Eine kleine Runde schwimmen kann ja nicht schaden, dachte ich.

Ich staunte nicht schlecht als ich am Strand angekommen war. Ich hätte mir nicht einen Gedanken über die Dunkelheit machen sollen, standen doch überall Lampen herum. In der Ferne entdeckte ich eine Bar, die gut besucht zu sein schien.

Ich blieb wohl eine kurze Zeit zu lang auf dem sandigen Fußweg stehen, es rannten zwei junge Frauen an mir vorbei. Eine von ihnen drehte sich um und rief ihrer Freundin zu, dass sie schon einmal vorgehen sollte. Sie habe noch was vergessen. Sie kam jedoch direkt auf mich zu und sprach mich an.

„Hey, Du. Bist Du ok? Du schaust sehr verwirrt aus. Kann ich Dir helfen?“ – „Äh, ja, danke… Ich war auf der Suche nach einer Runde Schwimmen und habe nicht damit gerechnet, dass hier eine Party stattfindet. Insbesondere nicht, wie viele Menschen hier sind. Entschuldige bitte, aber wo sind wir eigentlich? Ich habe die meiste Zeit der Reise geschlafen.“ – „Ha, Du bist ja lustig. Wir sind hier am Pallo Strand. Und diese Woche ist hier das Sommer-Strand-Fest.“

Ich wollte mich gerade zum Schwimmen verabschieden, da fragte sie mich, ob sie nicht mitkommen könne. „Ich kann das gut gebrauchen und noch ist es zu früh sich mit Cocktails zu betrinken. Außerdem scheinst Du interessant zu sein.“, waren ihre Argumente.

„Nun steh nicht so rum. Lass und schwimmen“, sagte sie, griff meine Hand und lief los während sie mich hinter sich herzog. Nach kurzer Zeit liefen wir gemeinsam nebeneinander und schnell war das Wasser erreicht. Ich zog schnell meine Klamotten aus und lief zu dieser jungen Frau ins Wasser, die mein Interesse geweckt hatte.“

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