Hast du mir nicht was zu sagen?

„Hast du mir nicht was zu sagen?“

Oh, äh. Hab ich was verpasst? Ist was passiert? Habe ich etwas angestellt, von dem ich nichts weiß? Habe ich kein Geld mehr auf dem Konto? Was zum Teufel ist passiert?

„Was denn? Ist was passiert?“

„So habe ich Dich nicht erzogen.“

Och ne, echt jetzt? Wirklich? So? Auf die Art und Weise? Boah, nervt das jetzt schon.

„Wenn Du keinen Kontakt zu mir willst, sag es einfach.“

Vielleicht habe ich ja Gründe, warum ich nicht ständig schreibe? Vielleicht habe ich ein Leben, dass mir keine Lust bereitet, wenn ich immer wieder mit meiner Mutter für nichtsundwiedernichts diskutieren muss? Vielleicht sind nicht immer die anderen Schuld?

„Wenn Du mir jetzt sagst, ich müsse mich melden, sage ich dir, dass du dich auch melden kannst. Dann haben wir genau nichts erreicht und drehen uns im Kreis. Niemand hat sich verpflichtet, sich alle x Tage oder Wochen zu melden.“

„Dass mit dem Besuch habe ich schon abgehakt. Ist mir auch egal.“

Ja, genau. Genau deswegen musst du es jetzt erwähnen? Weil ich nein gesagt habe und du das nicht kennst.

„Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.“

„Ja…danke.“

Tuutuutuutuut.

 

Wenn ich möchte, dass sich Situationen ändern, weil sie mir nicht gefallen, sollte ich andere Worte wählen. Auch, wenn es die eigene Familie ist. Insbesondere dann. Ich lasse mich nicht behandeln wie Abschaum. Respekt sollte immer dazu gehören. Aber klar, der Rest das selbstverständlich anders. Ja, bestimmt.

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