Blog Adventskalender 2016 – 11. Söckchen

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Wie bereits angekündigt, darf auch ich am Blog Adventskalender teilnehmen.

Lange habe ich überlegt, was ich denn als Thema nehmen soll. Dann fiel mir aber das Offensichtlichste auf. Da ich dieses Jahr zwei Adventskalender selbst gebastelt habe, bemühte ich das Internet sehr, um schöne Motive für die Päckchen zu finden.

48 Motive hatte ich vor mir. Und da ich nicht x mal nur diagonale, zueinander parallele Linien oder ähnliche Gebilde malen wollte, mussten Ideen her. Ideen kamen aus dem Kopf, aber wie setze ich die um? Dafür gibt es glücklicherweise das Internet. Ich möchte nun ein paar Dinge zeigen, die mir geholfen haben, exemplarisch auch ein, zwei Beispiele.

  • Pinterest

Auf Pinterest findet man jede Menge Kram. Mit dabei sind auch viele schöne Motive zum Thema Weihnachten. Zum Beispiel einen Pinguin mit Schal und Mütze, na?

  • Youtube

Auch auf Youtube findet sich jede Menge an Tutorials zum Thema Malen und Zeichnen. Mit dabei sind selbstverständlich auch einige Elemente zum Thema Weihnachten.

Exemplarisch möchte ich hier auf den Kanal KIDS DRAWING CARTOONS verweisen. Schließlich kennen wir alle schöne Bilder aus Filmen aus den Studios von Disney, Pixar und Co.

  • 500px

Auf 500px finden sich ebenfalls eine Vielzahl an Bildern, die man schön umsetzen kann. Es empfiehlt sich auch hier, die Suchfunktion zu nutzen. 🙂

Christmas Eve by shaiith

Christmas Gingerbread Cookies

Ganz oft bedeutet es allerdings, sich bei den jeweiligen Seiten zu registrieren.

Nun, nach einem kurzen Einblick in das, was meine  Vorweihnachtszeit ausgezeichnet hat bzw. noch immer auszeichnet, wünsche ich euch noch eine angenehme selbige. 🙂

 

Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte.

PS: Das folgende Söckchen findet ihr auf ostwestf4lekatzentatzen oder gedankenschreiber.

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Blog Adventskalender 2016

logo2016

Es ist nun schon einige Tage her, da der Blog Adventskalender 2016 gestartet ist. Mittlerweile bereits in Runde acht.

Bislang dabei waren:

  1. Türchen – Keine Gewichtszunahme vom 06.12. bis 06.01.2017
  2. Türchen – Eine Zusammenfassung der Typen auf Weihnachtsfeiern
  3. Türchen – Fussball und Weihnachten
  4. Türchen – Weihnachtsstimmung in Form von Deko und Musik
  5. Türchen – Ein Weihnachtsmarktbesuch mit Rezept

Auch ich darf dieses Jahr teilnehmen und werde irgendwann zwischen dem 06.12. und dem 24.12. einen Beitrag veröffentlichen. Wann, werdet ihr noch sehen.

Bleibt gespannt, besucht die Blogs und erfreut euch an der Zeit bis Weihnachten. 🙂

Mia und Tom (3) – Die Verbindung

mia-und-tom-3

Tom und Mia hatten sich vor fünf Jahren kennengelernt. Ganz zufällig bei einem Konzert von Korn. Und das, obwohl beide keine Fans von Korn sind. Sie waren lediglich die Begleitung. Da ihnen wenig am Auftritt der Band lag, waren beide unterwegs zur Bar, Nachschub besorgen.

„Entschuldigung, bestellen Sie noch oder warten Sie auf die Liebe des Lebens?“, fragte Mia Tom, der den Weg blockierte. Tom drehte sich verdutzt um und schaute Mia eine kurze Weile an. „Wenn ich zwischen den beiden Möglichkeiten wählen muss, suche ich nach der Liebe des Lebens.“, beantwortete Tom die Frage mit einem Grinsen. „Darf ich Du sagen? Ich bin so frei. Du Spaßvogel.“, reagierte Mia mit einem Lachen. „Bist Du allein hier?“, fragte Mia mit einem Grinsen. Tom wartete einen Moment, ehe er antworte. „Nicht ganz. Ich bin lediglich die Begleitung meiner Kumpels. Ich bin der Fahrer.“ Tom hob drei Flaschen Bier und eine Flasche Wasser in die Luft. „Oh. Verstehe. Ich bin auch nur hier, weil meine Freundin nicht alleine unter Männer wollte.“ Die beiden schauten sich eine kurze Weile an. Sie fingen an, sich gut zu unterhalten und vergaßen völlig, dass sie auf einem Konzert waren.

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Mia und Tom (2) – Am See (2)

Mia und Tom (2)

Am folgenden Tag konnten sich Mia und Tom nicht treffen. Mia hatte ihren, seit langer Zeit verfluchten, Klavierunterricht und Tom musste die Bremsen an seinem Auto austauschen.

Toms Auto war ohnehin eine fahrende Baustelle. Oft wurde er gefragt, warum er das Auto nicht einfach verkaufe und ein neues Auto kaufe. Seine Antwort war immer die gleiche. Er liebte sein Auto, ein Pickup. Ein alter Ford F-150, in einem leuchtendem Dunkelblau. In dieses Auto hatte er sich beim Anblick sofort verliebt. Er wusste, dass er viel Zeit für die Instandhaltung investieren werden muss. Er konnte sich jedoch auch sicher sein, dass Platz und Zeit für die Pflege vorhanden sein werden. Genau aus diesem Grund hat er sich geschworen, den Pickup nie zu verkaufen. Müsste er regelmäßig eine Werkstatt aufsuchen, wäre ein Abonnement die vermutlich günstigere Alternative.

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Mia und Tom (1) – Am See

Mia und Tom (1)

„Das habe ich doch bereits gestern gesehen“, dachte sich Mia als sie mit Tom am See spazieren ging. „Warum zeigt er mir das?“ „Wenn Du Dich jetzt fragen solltest, warum wir heute genau den gleichen Weg wie gestern und die Tage zuvor gehen, hast du mir eine besondere Kleinigkeit nicht mitgeteilt.“, sagte Tom als könne er Mias Gedanken lesen. „Und was bitte soll das sein?“, entgegnete Mia ohne groß zu überlegen. „Lass Dich überraschen. Du wirst es früh genug entdecke. Wenn nicht heute, dann vielleicht morgen. Oder an einem anderen Tag.“, waren die vorerst letzten Worte von Tom.

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Hast du mir nicht was zu sagen?

„Hast du mir nicht was zu sagen?“

Oh, äh. Hab ich was verpasst? Ist was passiert? Habe ich etwas angestellt, von dem ich nichts weiß? Habe ich kein Geld mehr auf dem Konto? Was zum Teufel ist passiert?

„Was denn? Ist was passiert?“

„So habe ich Dich nicht erzogen.“

Och ne, echt jetzt? Wirklich? So? Auf die Art und Weise? Boah, nervt das jetzt schon.

„Wenn Du keinen Kontakt zu mir willst, sag es einfach.“

Vielleicht habe ich ja Gründe, warum ich nicht ständig schreibe? Vielleicht habe ich ein Leben, dass mir keine Lust bereitet, wenn ich immer wieder mit meiner Mutter für nichtsundwiedernichts diskutieren muss? Vielleicht sind nicht immer die anderen Schuld?

„Wenn Du mir jetzt sagst, ich müsse mich melden, sage ich dir, dass du dich auch melden kannst. Dann haben wir genau nichts erreicht und drehen uns im Kreis. Niemand hat sich verpflichtet, sich alle x Tage oder Wochen zu melden.“

„Dass mit dem Besuch habe ich schon abgehakt. Ist mir auch egal.“

Ja, genau. Genau deswegen musst du es jetzt erwähnen? Weil ich nein gesagt habe und du das nicht kennst.

„Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.“

„Ja…danke.“

Tuutuutuutuut.

 

Wenn ich möchte, dass sich Situationen ändern, weil sie mir nicht gefallen, sollte ich andere Worte wählen. Auch, wenn es die eigene Familie ist. Insbesondere dann. Ich lasse mich nicht behandeln wie Abschaum. Respekt sollte immer dazu gehören. Aber klar, der Rest das selbstverständlich anders. Ja, bestimmt.

Berufsschule.

In meiner Ausbildung darf ich blockweise nach Paderborn zur Berufsschule und für Seminare. So weit, so schlecht.

Doch in letzter Zeit, ich befinde mich aktuell im vierten Berufsschulblock – von insgesamt fünf, häufen sich Situationen, in denen ich mich frage, was ich hier mache.

Ein Beispiel aus dem Wirtschaftsunterricht:

Wir bekommen eine Aufgabe, ein Teil davon ist es, bestimmte Begriffe zu definieren. Wir bekommen einen Text, der für alle Aufgaben reichen soll. Nach ca. 2 Minuten stellt sich heraus, dass dieser Text 50% der Teilaufgaben nicht im Ansatz aufgreift. Wir sollen diese Begriffe definieren. Weil wir gefühlt in der sechsten Klasse sind, dürfen wir unser Handy natürlich nicht benutzen. Es sei denn, wir backen zur „Strafe“ Kuchen. Beim Vergleichen der Aufgaben frage ich, der Klassensprecher, unseren Lehrer, wie wir denn diese Aufgabe lösen sollen ohne Google oder Ähnliches bemühen zu dürfen. Und was dieser Text soll, der selbst für die andere Teilaufgabe nur zu 10% relevant ist.

Dann bin ich fast vom Stuhl gefallen. So erklärte er mir allen Ernstes, dass die Unterlagen nicht von ihm seien, sondern von seinen Kollegen und er nachträglich festgestellt habe, dass die Unterlagen nicht geeignet seien. Danke. Hinterher ist man immer schlauer.

Solche Situationen häufen sich. In fast allen Fächern. Ich bin erschüttert und erzürnt. Ich muss die Tage von 07:30 bis 15:00 Uhr opfern und gehe aktuell jeden Tag aus dem Gebäude und frage mich, was dieser Tag neben schlechter Laune gebracht hat.

Kürzlich, noch eine Geschichte: Die Klausur hat Themen beinhaltet, die weit zurücklagen und die Absprache über die Themen war eine andere. Angesprochen. Als Antwort nach einer Woche bekommen, dass das Thema dem Lehrer in diesem Moment egal ist. Das finde ich eine Frechheit. 40% der Klausur wurde nachträglich gestrichen.

Ich frage mich, was ich tun kann. Inwieweit ich es an meinen Chef eskalieren kann. Ob das überhaupt etwas bringt.

Das Gefühl, dass wir als Klasse missbraucht werden, um den Unterricht der Lehrer für andere Klassen vorzubereiten, häuft sich. Dreist.

Es nervt mich massiv. Das macht die Zeit in Paderborn, in der ich Frau und Kind nur am Wochenende sehen kann, nicht angenehmer.

Ich ärgere mich. Ich möchte was lernen und investiere dafür auch „gerne“ die Zeit in Paderborn. Doch, wenn nichts dabei rumkommt, fühle ich mich in meiner Zeit verarscht.

Hmpf.